Margin-Anforderungen – Optionen

Übersicht über Optionshandel auf Margin
Margin-Anforderungen – Optionshandel in den USA
Für Personen mit Wohnsitz in den USA, die Optionen handeln:
- Regelbasierte Margin
- Portfolio-Margin
Die Margin-Anforderungen sind in den nachfolgenden Abschnitten beschrieben.
Die folgenden Berechnungen kommen nur bei Marginkonten, IRA-Marginkonten und Cash- oder Cash-IRA-Konten zur Anwendung. Die für den Handel mit US-Optionen bei Verwendung eines Portfolio-Marginkontos geltenden Anforderungen finden Sie unter Portfolio-Margin.
Um die Daytrading-Aktivitäten von Kleinanlegern einzuschränken, haben die FINRA und die NYSE bestimmte Regeln eingeführt. Für Kundinnen und Kunden, die von diesen Organisationen als „Pattern Day Trader“ eingestuft werden, gelten besondere Day-Trading-Beschränkungen für US-Wertpapiere.
Wir verwenden eine Margin-Optimierungssoftware für Optionskombinationen, um Ihre Margin-Anforderungen möglichst gering zu halten. Da es beim Ermitteln der optimalen Lösung auf die Systemanforderungen ankommt, können wir nicht immer eine optimale Kombination garantieren. Bitte beachten Sie, dass wir Ausübungen, Zuteilungen und Lieferungen von Optionen nicht unterstützen, wenn diese dazu führen könnten, dass das Konto die Margin-Anforderungen nicht mehr erfüllt. Weitere Informationen zur Handhabung von Optionen am Freitag des Verfalls erhalten Sie hier.
Broker können hauseigene Margin-Anforderungen über die gesetzlichen Reg-T-Mindestanforderungen hinaus definieren und tun dies in der Praxis auch häufig. Für Optionsspreads auf VIX-Wertpapiere erheben wir ggf. zusätzlich eine hauseigene Margin-Anforderung von 150 USD. Für Optionspositionen, die unter die Definition eines „Universal Spread“ gemäß CBOE Rule 10.3(a)(5) fallen, stellen wir ggf. zusätzlich eine hauseigene Margin-Anforderung von 102 % des maximalen Nettomarktverlusts, der in Verbindung mit dem Spread möglich ist (d. h. Nettopreis der Long-Optionsposition - Nettopreis der Short-Optionsposition × 102 %), falls dieser höher ist als die gesetzlich vorgegebene erforderliche Margin.
Optionsstrategien
Die folgenden Tabellen bieten einen Überblick über die Margin-Anforderungen für jede Art von Marginkombination.
Hinweis:
Diese Formeln verwenden die folgenden Funktionen Maximum (x, y, ...), Minimum (x, y, ...) und If (x, y, z). Die Funktion Maximum bestimmt den höchsten Wert aller Parameter, die durch Kommas getrennt in Klammern angegeben sind. Zum Beispiel würde Maximum (500, 2000, 1500) den Wert 2000 ausgeben. Die Funktion Minimum bestimmt den niedrigsten Wert aller Parameter, die durch Kommas getrennt in Klammern angegeben sind. Zum Beispiel würde Minimum (500, 2000, 1500) den Wert 500 ausgeben. Die Funktion If überprüft eine Bedingung und wendet bei erfüllter Bedingung Formel y und bei nicht erfüllter Bedingung Formel z an. Zum Beispiel würde If (20 < 0, 30, 60) den Wert 60 ausgeben.
Hinweis: Kundinnen und Kunden müssen über einen Nettoliquidationswert (Net Liquidation Value, NLV) von mindestens 2.000 EUR verfügen, um ungedeckte Optionspositionen eröffnen bzw. erhöhen zu können.
Long Call oder Long Put
| Margin | |
| Ersteinschuss/Reg-T-Margin zum Tagesende | Keine |
| Mindesteinschuss | Wie Ersteinschuss |
| Cash oder IRA-Cash | Wie Ersteinschuss |
| IRA-Margin | Wie Marginkonto |
Ungedeckter Short Call
| Margin | |
| Ersteinschuss/Reg-T-Margin zum Tagesende |
Aktienoptionen1, 2 Call-Preis + Maximum ((20 % × Basiswertkurs - aus dem Geld liegender Betrag), (10 % × Basiswertkurs)) Indexoptionen1, 3 Call-Preis + Maximum ((15 % × Basiswertkurs) - aus dem Geld liegender Betrag), (10 % × Basiswertkurs)) Weltweite Währungsoptionen1, 2 Call-Preis + Maximum ((4 % × Basiswertkurs - aus dem Geld liegender Betrag), (0,75 % × Basiswertkurs)) Cash-Basket-Optionen1 Im Geld liegender Betrag |
| Mindesteinschuss | Wie Ersteinschuss |
| Cash oder IRA-Cash | K. A. |
| IRA-Margin | Wie Cash-Konto |
Ungedeckter Short Put
| Margin | |
| Ersteinschuss/Reg-T-Margin zum Tagesende |
Aktienoptionen1, 2 Put-Preis + Maximum ((20 % × Basiswertkurs - aus dem Geld liegender Betrag), (10 % × Basiswertkurs)) Indexoptionen1, 3 Put-Preis + Maximum ((15 % × Basiswertkurs - aus dem Geld liegender Betrag), (10 % × Basispreis)) Weltweite Währungsoptionen1, 2 Put-Preis + Maximum ((4 % × Basiswertkurs - aus dem Geld liegender Betrag), (0,75 % × Basiswertkurs)) Cash-Basket-Optionen1 Im Geld liegender Betrag |
| Mindesteinschuss | Wie Ersteinschuss |
| Cash oder IRA-Cash | Put-Ausübungspreis |
| IRA-Margin | Wie Cash-Konto |
Gedeckte Calls
Verkauf der Option einer Aktienposition, die bei Zuteilung des Optionskontrakts die vollständige Ausübung decken soll.
| Margin | |
| Ersteinschuss/Reg-T-Margin zum Tagesende | Max. (Call-Wert, Ersteinschuss Long-Aktie) |
| Mindesteinschuss | MAX. [Im Geld liegender Betrag + Margin(zum Min. bewertete Long-Aktienposition(Mark-Preis, Ausübungspreis(Short Call))), Min.(Aktienwert, Max.(Call-Wert, Long-Aktien-Margin))] |
| Cash oder IRA-Cash | Vollständig eingezahlte Aktien oder keine |
| IRA-Margin | Vollständig eingezahlte Aktien oder keine |
Gedeckte Puts
Verkauf der Option einer Aktienposition, die bei Zuteilung des Optionskontrakts die vollständige Ausübung decken soll.
| Margin | |
| Ersteinschuss/Reg-T-Margin zum Tagesende | Für Aktien erforderlicher Ersteinschuss + im Geld liegender Betrag |
| Mindesteinschuss | Für Aktien erforderlicher Ersteinschuss + im Geld liegender Betrag |
| Cash oder IRA-Cash | K. A. |
| IRA-Margin | K. A. |
Call Spread
Eine Long- und eine Short-Position mit gleicher Anzahl an Calls für den gleichen Basiswert (und mit dem gleichen Multiplikator), sofern die Long-Position mit oder nach der Short-Position fällig wird.
| Margin | |
| Ersteinschuss/Reg-T-Margin zum Tagesende | Maximum (Ausführungspreis des Long Call - Ausführungspreis des Short Call, 0) |
| Mindesteinschuss | Wie Ersteinschuss |
| Cash oder IRA-Cash | Wie Ersteinschuss, sofern es sich bei beiden Optionen um den europäischen Typ mit Barausgleich handelt. Andernfalls: nicht anwendbar |
| IRA-Margin | Wie Marginkonto |
Put Spread
Eine Long- und eine Short-Position mit gleicher Anzahl an Puts für den gleichen Basiswert (und mit dem gleichen Multiplikator), sofern die Long-Position mit oder nach der Short-Position fällig wird.
| Margin | |
| Ersteinschuss/Reg-T-Margin zum Tagesende | Maximum (Ausführungspreis Short-Put - Ausführungspreis Long-Put, 0) |
| Mindesteinschuss | Wie Ersteinschuss |
| Cash oder IRA-Cash | Wie Marginkonto (es muss sich bei beiden Optionen um europäische Optionen mit Barausgleich handeln) Ausführungspreis Short-Put (Optionen mit Ausübung nach amerikanischem Stil) |
| IRA-Margin | Wie Marginkonto |
Collar
Long Put und Long-Position für den Basiswert mit einem Short Call. Der Put und der Call müssen den gleichen Fälligkeitstermin und den gleichen Basiswert (und Multiplikator) haben und der Ausübungspreis des Put muss geringer sein als der des Call.
| Margin | |
| Ersteinschuss/Reg-T-Margin zum Tagesende | Für Aktien erforderlicher Ersteinschuss + im Geld liegender Betrag des Call Eigenkapital mit Kreditwert der Long-Aktienpositionen Minimum (aktueller Marktwert, aggregierter Call-Ausübungspreis) |
| Mindesteinschuss | Minimum (((10 % × Put-Ausübungspreis) + aus dem Geld liegender Betrag des Put), (25 % × Call-Ausübungspreis)) |
| Cash oder IRA-Cash | Keine |
| IRA-Margin | Keine |
Long Call und Long Put
Kauf eines Call und eines Put
| Margin | |
| Ersteinschuss/Reg-T-Margin zum Tagesende | Marginberechnung als zwei Long-Optionen. |
| Mindesteinschuss | Wie Ersteinschuss |
| Cash oder IRA-Cash | Wie Marginkonto |
| IRA-Margin | Wie Marginkonto |
Short Call und Short Put
Einen Call und einen Put verkaufen.
| Margin | |
| Ersteinschuss/Reg-T-Margin zum Tagesende |
Wenn Ersteinschuss des Short Put > Ersteinschuss des Short Call, so gilt Ersteinschuss des Short Put + Preis des Short Call sonst Wenn Ersteinschuss des Short Call ≥ Ersteinschuss des Short Put, so gilt Ersteinschuss des Short Call + Preis des Short Put |
| Mindesteinschuss | Wie Ersteinschuss |
| Cash oder IRA-Cash | K. A. |
| IRA-Margin | K. A. |
Long Butterfly
Zwei Short-Optionen derselben Serie (Klasse, Multiplikator, Ausübungspreis, Fälligkeit) gegen eine Long-Option desselben Typs (Put oder Call) mit einem höheren Ausübungspreis und einer Long-Option desselben Typs mit einem niedrigeren Ausübungspreis. Alle Optionen, die Bestandteil dieser Strategie sind, müssen denselben Fälligkeitstermin, denselben Basiswert und dieselben Intervalle zwischen den Ausübungspreisen haben.
| Margin | |
| Ersteinschuss/Reg-T-Margin zum Tagesende | Keine |
| Mindesteinschuss | Wie Ersteinschuss |
| Cash oder IRA-Cash | Keine Es muss sich bei beiden Optionen um europäische Optionen mit Barausgleich handeln. |
| IRA-Margin | Wie Marginkonto |
Short Butterfly Put
Zwei Long-Put-Optionen der gleichen Serie gegen eine Short-Put-Option mit einem höheren Basispreis und eine Short-Put-Option mit einem niedrigeren Basispreis. Alle Optionen, die Bestandteil dieser Strategie sind, müssen denselben Fälligkeitstermin, denselben Basiswert und dieselben Intervalle zwischen den Ausübungspreisen haben.
| Margin | |
| Ersteinschuss/Reg-T-Margin zum Tagesende | MAX(Höchster Put-Ausübungspreis - mittlerer Put-Ausübungspreis, 0) + MAX(Niedrigster Put-Ausübungspreis - mittlerer Put-Ausübungspreis, 0) |
| Mindesteinschuss | Wie Ersteinschuss |
| Cash oder IRA-Cash | K. A. |
| IRA-Margin | K. A. |
Short Butterfly Call
Zwei Long-Call-Optionen der gleichen Serie gegen eine Short-Call-Option mit einem höheren Ausübungspreis und eine Short-Call-Option mit einem niedrigeren Ausübungspreis. Alle Optionen, die Bestandteil dieser Strategie sind, müssen denselben Fälligkeitstermin, denselben Basiswert und dieselben Intervalle zwischen den Ausübungspreisen haben.
| Margin | |
| Ersteinschuss/Reg-T-Margin zum Tagesende | MAX(Mittlerer Call-Optionsausübungspreis - Hoher Call-Optionsausübungspreis, 0) + MAX(Mittlerer Call-Optionsausübungspreis - niedrigster Call-Optionsausübungspreis, 0) |
| Mindesteinschuss | Ersteinschuss muss aufrechterhalten werden. |
| Cash oder IRA-Cash | K. A. |
| IRA-Margin | K. A. |
Long Box Spread
Ein Long Call und ein Short Put mit demselben Ausübungspreis („Kaufseite“) kombiniert mit einem Long Put und einem Short Call mit demselben Ausübungspreis („Verkaufsseite“). Der Ausübungspreis der Kaufseite liegt unter dem Ausübungspreis der Verkaufsseite. Alle Optionen, die Bestandteil dieser Strategie sind, müssen denselben Fälligkeitstermin und denselben Basiswert (Multiplikator) haben.
| Margin | |
| Ersteinschuss/Reg-T-Margin zum Tagesende | Keine |
| Mindesteinschuss | Wie Ersteinschuss |
| Cash oder IRA-Cash | K. A. |
| IRA-Margin | Wie Marginkonto |
Short Box Spread
Ein Long Call und ein Short Put mit demselben Ausübungspreis („Kaufseite“) kombiniert mit einem Long Put und einem Short Call mit demselben Ausübungspreis („Verkaufsseite“). Der Ausübungspreis der Kaufseite liegt über dem Ausübungspreis der Verkaufsseite. Alle Optionen, die Bestandteil dieser Strategie sind, müssen denselben Fälligkeitstermin und denselben Basiswert (Multiplikator) haben.
| Margin | |
| Ersteinschuss/Reg-T-Margin zum Tagesende | MAX(1,02 × Kosten für Schließen der Position, Long-Call-Ausübungspreis - Short-Call-Ausübungspreis) |
| Mindesteinschuss | Wie Ersteinschuss |
| Cash oder IRA-Cash | K. A. |
| IRA-Margin | Wie Marginkonto |
Umwandlung
Long Put und Long-Position für den Basiswert mit einem Short Call. Der Put und der Call müssen denselben Fälligkeitstermin, denselben Basiswert (Multiplikator) und denselben Ausübungspreis haben.
| Margin | |
| Ersteinschuss/Reg-T-Margin zum Tagesende | Für Aktien erforderlicher Ersteinschuss + im Geld liegender Betrag des Call |
| Mindesteinschuss | 10 % des Ausübungspreises + im Geld liegender Betrag des Call |
| Cash oder IRA-Cash | K. A. |
| IRA-Margin | K. A. |
Umgekehrte Umwandlung
Long Call und Short-Position für den Basiswert mit einem Short Put. Der Put und der Call müssen denselben Fälligkeitstermin, denselben Basiswert (Multiplikator) und denselben Ausübungspreis haben.
| Margin | |
| Ersteinschuss/Reg-T-Margin zum Tagesende | Im Geld liegender Betrag des Put + für Aktien erforderlicher Ersteinschuss |
| Mindesteinschuss | Im Geld liegender Betrag des Put + (10 % × Ausübungspreis) |
| Cash oder IRA-Cash | K. A. |
| IRA-Margin | K. A. |
Protective Put
Long Put und Long-Position für den Basiswert.
| Margin | |
| Ersteinschuss/Reg-T-Margin zum Tagesende | Erforderlicher Ersteinschuss für Aktien |
| Mindesteinschuss | Minimum (((10 % × Ausübungspreis des Put) + aus dem Geld liegender Betrag des Put), erforderlicher Mindesteinschuss für Long-Aktienposition) |
| Cash oder IRA-Cash | Keine |
| IRA-Margin | Keine |
Protective Call
Long Call und Short-Position für den Basiswert
| Margin | |
| Ersteinschuss/Reg-T-Margin zum Tagesende | Standardmäßig erforderlicher Ersteinschuss für Aktien |
| Mindesteinschuss | Minimum (((10 % × Ausübungspreis des Call) + aus dem Geld liegender Betrag des Call), erforderlicher Mindesteinschuss für Short-Aktienposition) |
| Cash oder IRA-Cash | K. A. |
| IRA-Margin | K. A. |
Iron Condor
Verkauf eines Put, Kauf eines Put, Verkauf eines Call, Kauf eines Call.
| Margin | |
| Ersteinschuss/Reg-T-Margin zum Tagesende | Short-Put-Ausübungspreis - Long-Put-Ausübungspreis |
| Mindesteinschuss | Wie Ersteinschuss |
| Cash oder IRA-Cash | Wie beim Marginkonto, sofern alle Optionen europäische Optionen mit Barausgleich sind. |
| IRA-Margin | Wie Marginkonto |
Übersicht über die Regelungen für das Pattern Day Trading („PDT“)
Die FINRA und die NYSE haben für Konten mit geringem Kontosaldo, d. h. für Konten mit einem Nettoliquidationswert von weniger als 25.000 USD, Vorschriften zur Beschränkung des Handelsvolumens erlassen.
Pattern
Day Trader
Pattern
Day Trader
Mo
Di
Mi
Do
Fr
XXZ verkaufen
ZZX verkaufen
YYZ verkaufen
YYZ verkaufen
- Day Trade: Bezieht sich auf jeden Trading-Vorgang, bei dem eine Position eines Wertpapiers (Aktien, Aktien- oder Indexoptionen, Optionsscheine, T-Bills, Anleihen oder Single-Stock-Futures) erhöht („eröffnet“) und innerhalb derselben Börsensitzung wieder reduziert („geschlossen“) wird.
- Pattern Day Trader : Eine Person, die innerhalb von 5 Geschäftstagen 4 oder mehr Day Trades durchführt. Eine Person, die in einem solchen Zeitraum mehr als 4 Day Trades durchführt, verhält sich wie ein Day Trader und unterliegt daher den PDT-Beschränkungen.
- Um Day Trading betreiben zu können, muss Ihr Konto einen Nettoliquidationswert von mindestens 25.000 USD aufweisen. Der Nettoliquidationswert ergibt sich hierbei aus dem G&V aus Barguthaben, Aktien, Optionen und Futures.
- Wir haben Algorithmen entwickelt, die verhindern, dass kleine Konten als Day-Trading-Konten eingestuft werden. Das bedeutet: Wenn das Konto über weniger als 25.000 USD an Eigenkapital verfügt, unterbinden wir die vierte Positionseröffnung innerhalb von 5 Tagen.
Anpassungen des Eigenkapitals des Vortags und des ersten Handelstags
Das Eigenkapital des Vortags wird bei Handelsschluss des Vortags (16:15 Uhr US-Ostküstenzeit) protokolliert. Das Eigenkapital des Vortags muss mindestens 25.000 USD betragen. Nettoeinzahlungen und -auszahlungen, die das Eigenkapital des Vortags nach 16:15 Uhr US-Ostküstenzeit des vorherigen Handelstags auf oder über den erforderlichen Wert von 25.000 USD erhöhen, werden als Anpassungen des Eigenkapitals des Vortags behandelt, sodass das Konto am nächsten Tag handelsfähig ist.
Nehmen wir beispielsweise an, dass eine Ersteinlage eines Neukunden in Höhe von 50.000 USD erst nach Börsenschluss auf dem Konto eingeht. Obwohl das Eigenkapital dieses Kunden am Vortag bei Handelsschluss einen Saldo von 0 aufwies, wird die spät am Tag erfolgte Einzahlung als Anpassung angesehen und das Eigenkapital des Vortags wird auf 50.000 USD angehoben, sodass das Konto am ersten Handelstag handelsfähig ist. Ohne diese Anpassung würden aufgrund des geringen Eigenkapitals bei Handelsschluss des Vortags die Trades des Kunden am ersten Handelstag abgelehnt werden.
Sonderfälle
- Wenn Konten zu einem gewissen Zeitpunkt über ein Saldo von mehr als 25.000 USD verfügten und als Day-Trading-Konto eingestuft wurden und deren Nettoliquidationswert danach unter 25.000 USD sinkt, können diese Konten von der 90-tägigen Day-Trading-Sperre betroffen sein. Diese Beschränkung kann durch Erhöhen des Eigenkapitals des Kontos aufgehoben werden oder mithilfe des Freigabeverfahrens, das in den FAQs zum Thema Day Trading erläutert wird.
- Erträge aus einer Optionsausübung oder -zuteilung werden als Day-Trading-Aktivitäten angesehen, als wäre der Basiswert direkt gehandelt worden. Die Lieferung von Single-Stock-Futures und der Verfall einer Option werden bei Day-Trading-Aktivitäten nicht berücksichtigt.
Weitere Einzelheiten zu PDT-Bestimmungen und zu unserer Umsetzung dieser Regeln finden Sie in den FAQs.
FAQs zum Thema Day Trading
Gemäß der Definition der FINRA bezieht sich „Pattern Day Trader“ (PDT) auf Händler/-innen, die innerhalb von 5 Geschäftstagen 4 oder mehr Day Trades durchführen (d. h. Eröffnung und Schließung einer Aktienposition oder Aktienoptionsposition zwischen Handelsbeginn und Handelsschluss desselben Tages).
Futures-Kontrakte und -Optionen fallen nicht unter die SEC-Vorschriften für Day Trades.
Die Meldung „Potential Pattern Day Trader“ weist auf einen Kontostand hin, der unter dem von der SEC geforderten Mindestnettoliquidationswert (NLV) von 25.000 USD liegt, UND zeigt an, dass die Anzahl zulässiger Day-Trades (d. h. 3) in den letzten fünf Tagen bereits erreicht wurde.
Das System ist so programmiert, dass Sie keine weiteren Positionen eröffnen können– und zwar unabhängig davon, ob Sie vorhaben, die Position am selben Tag zu schließen oder nicht. Das System ist so eingestellt, dass Konten unter 25.000 USD vor einer „potenziellen“ Einstufung als Day-Trading-Konto bewahrt werden.
Wenn ein Konto die Meldung „Potential Pattern Day Trader“ empfängt, bedeutet dies nicht, dass es eine PDT-Einstufung gegeben hat, die wieder aufgehoben werden müsste. Kontoinhaber/-innen müssen eine Frist von 5 Tagen abwarten, bevor mit dem Konto neue Positionen eröffnet werden können.
In einem solchen Fall haben Sie folgende Möglichkeiten:
- Sie zahlen Guthaben ein, um den Kontostand auf den von der SEC geforderten Mindestwert von 25.000 USD zu erhöhen.
- Sie beantragen eine Zurücksetzung des PDT-Status (falls möglich).
Im Falle eines Intraday-Handels wir die Kundin oder der Kunde sofort daran gehindert, weitere Positionen einzugehen. Kundinnen und Kunden sind dann weiterhin in der Lage, mit ihrem Konto bestehende Positionen zu schließen. Die Eröffnung neuer Positionen ist jedoch nicht gestattet.
Sie haben dieselben Möglichkeiten wie vorstehend aufgeführt. Wenn der Nettoliquidationswert jedoch über den Schwellenwert von 25.000 USD steigt, erhält das Konto wieder die Berechtigung zu uneingeschränkten Day Trades.
Die FINRA hat für Brokerhäuser die Möglichkeit eingerichtet, die PDT-Einstufung eines Kundenkontos einmalig zurückzusetzen, wenn sie nach bestem Wissen und Gewissen davon überzeugt sind, dass die jeweilige Person kein Pattern Day Trading mehr betreiben wird. Falls ein Konto aufgrund eines Irrtums falsch eingestuft wurde und die Kundin oder der Kunde nicht die Absicht hat, Day Trading zu betreiben, kann diese Einstufung aufgehoben werden.
Gemäß der Definition der FINRA bezieht sich die Bezeichnung „Pattern Day Trader“ (PDT) auf Händler/-innen, die innerhalb von 5 Geschäftstagen 4 oder mehr Day Trades durchführen (d. h. Eröffnung und Schließung einer Aktienposition oder Aktienoptionsposition zwischen Handelsbeginn und Handelsschluss desselben Tages). Die Vorschriften der FINRA sehen bestimmte Einschränkungen für Händler/-innen vor, die als Pattern Day Trader eingestuft werden. Falls in einem Kundenkonto drei (3) Day Trades mit Aktien oder Aktienoptionen innerhalb eines Zeitraumes von 5 Tagen erfolgen, muss das betreffende Konto mindestens einen Nettoliquidationswert von 25.000 USD aufweisen, bevor IBKR weitere Orders zum Kauf oder Verkauf von Aktien oder Aktienoptionen entgegennehmen kann. Sobald das Konto einen vierten Day Trade (innerhalb eines Zeitraums von 5 Tagen) durchführt, stufen wir das Konto als PDT-Konto ein.
Die Pattern-Day-Trading-Vorschriften gestatten es Brokerhäusern, die PDT-Einstufung eines Kontos einmalig aufzuheben, wenn der Kunde oder die Kundin zusichert, dass er/sie keine Day-Trading-Strategien verfolgt, und die Aufhebung der PDT-Einstufung beantragt. Wenn Sie möchten, dass die PDT-Einstufung Ihres Kontos aufgehoben wird, senden Sie uns bitte die folgende Zusicherung über das PDT-Anfrage-Tool zu.
- Ich versichere Folgendes:
- Ich beabsichtige nicht, mit meinem Konto eine Day-Trading-Strategie zu verfolgen.
- Ich beantrage hiermit, dass Sie als Broker mein Konto fortan nicht mehr als „Pattern Day Trading“-Konto einstufen, wie in den Vorschriften der FINRA definiert.
- Ich bin mir bewusst, dass mein Konto wieder als „Pattern Day Trading“-Konto eingestuft und Sie als Broker die entsprechenden PDT-Vorschriften bei meinem Konto anwenden werden, falls ich nach dieser Erklärung Pattern Day Trading betreibe.
Wir werden Ihre Anfrage schnellstmöglich bearbeiten, d. h. in der Regel innerhalb von 24 Stunden.
Wenn das Fenster Ihnen zum Beispiel die Information (0,0,1,2,3) anzeigt, ist dies folgendermaßen zu interpretieren:
Angenommen, heute ist Mittwoch. Die erste Zahl in der Klammer bezieht sich auf den heutigen Tag. Für Mittwoch sind somit 0 verbleibende Day Trades verfügbar. Die zweite Zahl in der Klammer (0) bedeutet, dass für Donnerstag keine Day Trades verfügbar sind. Die dritte Zahl in der Klammer (1) zeigt an, dass am Freitag noch ein Day Trade möglich ist. Die vierte Zahl in der Klammer (2) zeigt an, dass am Montag zwei Day Trades möglich sind, sofern Sie am Freitag keinen Day Trade vornehmen. Die fünfte Zahl in der Klammer (3) gibt an, dass Sie am Dienstag drei Day Trades übrig haben, sofern Sie Freitag und Montag keine Day Trades durchführen.
Portfolio-Margin
Im Einklang mit den von der SEC genehmigten Portfolio-Margin-Regeln und unter Verwendung unseres Echtzeit-Marginsystems besteht für Sie die Möglichkeit, Ihren Hebel über die Reg-T-Margin-Anforderungen hinaus zu erhöhen. Die Margin-Anforderungen für Wertpapier-Konten (Handel mit Aktien, Optionen und Single-Stock-Futures) wurden jahrzehntelang anhand einer Methode berechnet, die auf den Reg-T-Vorschriften basiert. Bei dieser Berechnungsmethode werden feste Prozentsätze auf vorab definierte Kombinationsstrategien angewendet. Bei der Portfolio-Margin-Methode wird die Margin-Anforderung anhand eines risikobasierten Modells bestimmt, das den größtmöglichen potenziellen Verlust aller Positionen einer Produktklasse oder -gruppe für eine Reihe von Basiswertkursen und Volatilitätswerten berechnet. Dieses Modell, das auch als TIMS („Theoretical Intermarket Margining System“) bekannt ist, wird von der Options Clearing Corporation (OCC) jede Nacht bei Positionen US-amerikanischer Aktien, OCC-Aktien, Indexoptionen und US-amerikanischer Single-Stock-Futures angewendet und an alle teilnehmenden Brokerhäuser weitergegeben. Die Mindestanforderungen für Portfolio-Margin-Konten bleiben im Tagesverlauf gleich, da die OCC die TIMS-Anforderungen nur einmal täglich ermittelt und ausgibt.
Die Portfolio-Margin-Deckung wird jedoch von uns tagsüber auf Basis der Echtzeit-Kurse der Aktienpositionen in Ihrem Portfolio-Margin-Konto geprüft und aktualisiert. Bitte beachten Sie, dass die Portfolio-Margin derzeit nicht für US-amerikanische Commodity Futures und Futures-Optionen, US-Anleihen, Investmentfonds und Forex-Positionen verfügbar ist. Die US-Aufsichtsbehörden werden ggf. zu einem späteren Zeitpunkt erwägen, diese Produkte einzubeziehen.
Die Portfolio-Margin- bzw. die risikobasierte Margin-Methoden wurde über Jahre erfolgreich für Rohstoffe und viele nicht US-amerikanische Wertpapiere verwendet. Je nachdem, wie ein Trading-Konto strukturiert ist, kann bei Verwendung der Portfolio-Margin-Methode die Margin-Anforderung geringer ausfallen als unter den Reg-T-Vorschriften, wodurch der Hebel größer ausfällt. Handelsgeschäfte mit stärkerem Hebeleffekt bringen auch ein größeres Verlustrisiko mit sich. Falls ein Portfolio aus Positionen aufgebaut ist, die als besonders risikoreich eingestuft werden, kann die Margin-Anforderung gemäß Portfolio-Margin jedoch auch höher ausfallen als unter der Reg-T-Vorschrift. Dies liegt daran, dass die Portfolio-Margin zum Teil auch eingeführt wurde, um das tatsächliche Risikopotenzial der Positionen in einem Konto präziser widerzuspiegeln. Bei unausgewogen strukturierten Konten kann daher die Portfolio-Margin-Methode ggf. zu höheren Margin-Anforderungen führen als unter der Reg-T-Vorschrift. Ein wichtiger Zweck der Portfolio-Margin besteht darin, dem geringeren Risiko gerecht zu werden, das von einem ausgewogenen Portfolio abgesicherter Positionen ausgeht. Umgekehrt muss die Portfolio-Margin-Methode eine proportional höhere Margin-Anforderung für Konten veranschlagen, bei denen die Positionen nur eine relativ kleine Anzahl verschiedener Aktien abdecken und somit stark konzentriert sind.
Voraussetzungen für ein Portfolio-Margin-Konto
Kundinnen und Kunden müssen die folgenden Kriterien erfüllen, um ein Portfolio-Margin-Konto eröffnen zu können:
- Das Konto muss über einen Nettoliquidationswert von mindestens 110.000 USD (oder dem entsprechenden Wert in einer anderen Währung) verfügen, um als Portfolio-Margin-Konto geführt werden zu können. (Darüber hinaus muss das Konto für den Handel mit ungedeckten Optionen zugelassen sein.) Bei vorhandenen Konten lässt sich in der Kontoverwaltung unter „Kontotyp“ jederzeit die Umstellung auf ein Portfolio-Margin-Konto beantragen. Das Konto-Upgrade erfordert eine Genehmigung. Bei neuen Konten kann direkt im Zuge des Kontoeröffnungsprozesses ein Portfolio-Margin-Konto beantragt werden. Bitte beachten Sie, dass bei einem Kontostand unter 100.000 USD keine Transaktionen mehr möglich sind, durch die sich die Margin-Anforderungen erhöhen würden. Folglich sollten Sie von der Beantragung eines Portfolio-Margin-Kontos absehen, falls Sie nicht beabsichtigen, mindestens 100.000 USD dauerhaft auf Ihrem Konto zu haben.
- Bei neuen Kundinnen und Kunden, die ein Portfolio-Margin-Konto beantragen, muss diese Kontofunktionalität gesondert freigeschaltet werden. Dies geschieht (unter normalen Geschäftsbedingungen) innerhalb von zwei Geschäftstagen ab der ursprünglichen Kontogenehmigung. Falls anschließend Einlagen mit einem Nettoliquidationswert von weniger als 100.000 USD (oder dem entsprechenden Betrag in einer anderen Währung) eingezahlt werden, können Sie keine Transaktionen vornehmen, die die Margin-Anforderungen erhöhen würden. Diese Beschränkung wird erst aufgehoben, wenn der Nettoliquidationswert auf über 100.000 USD erhöht wird. Bei bestehenden Konten ist ebenfalls eine Genehmigung für das Upgrade erforderlich, was bis zu zwei Geschäftstage ab Beantragung in Anspruch nehmen kann. Sowohl neue als auch bestehende Kundinnen und -kunden erhalten eine E-Mail, in der die Genehmigung bestätigt wird.
- Organisationen, die einige Transaktionen extern ausführen lassen und unsere Dienste als Primebroker nutzen möchten, müssen einen konstanten Kontostand von mindestens 6.000.000 USD (bzw. dem entsprechenden Betrag in einer anderen Währung) aufrechterhalten.
- Personen in Kanada können aufgrund von IDA-Beschränkungen leider keine Portfolio-Margin-Konten eröffnen. Darüber hinaus werden für alle Positionen kanadischer Aktien, Aktienoptionen, Indexoptionen, europäischer Aktien und asiatischer Aktien die Margin-Anforderungen auf Basis der standardmäßigen regelbasierten Marginverfahren berechnet, d. h. die Portfolio-Margin steht für diese Produkte nicht zur Verfügung.
- Omnibus-Brokerkonten (Long-/Short-Positionskonten) außerhalb der USA können nicht als Portfolio-Margin-Konto geführt werden.
- Bei Konten mit einem Eigenkapital unterhalb des Mindestbetrags von 100.000 USD wird ein Marginaufschlag berechnet. Dieser Aufschlag nähert das Konto schrittweise an die gemäß Reg-T-Methode erforderlichen Margin-Anforderungen an, je weiter das Eigenkapital sinkt.
Funktionsweise der Portfolio-Margin-Methode
Bei der Portfolio-Margin-Methode werden Handelskonten in drei Komponentengruppen aufgeschlüsselt: Klassen, die jeweils alle Positionen eines Basiswerts zusammenfassen; Produkte, die eng verbundene Klassen darstellen; und Portfolios, bei denen es sich um eng verbundene Produkte handelt. Beispiele für Klassen wären zum Beispiel IBM, SPX und OEX. Ein Beispiel für ein Produkt wäre ein breit angelegter Index, der sich aus SPX, OEX usw. zusammensetzt. Ein Portfolio kann zum Beispiel Produkte wie breit angelegte Indizes, Wachstumsindizes, Small-Cap-Indizes und FINRA-Indizes umfassen.
Die Portfolio-Margin-Berechnung beginnt auf der untersten Ebene, den Klassen. Alle Positionen der gleichen Klasse werden gruppiert und zusammen auf Basis der nachstehenden Parameter einem Stresstest (Änderung des Basiswertkurses und der implizierten Volatilität) unterzogen:
- Ein standardisierter Stresstest des Basiswertes.
- Für Aktien, Aktienoptionen, eng angelegte Indizes und Single-Stock-Futures wird als Stresstest-Parameter ein Rahmen von plus/minus 15 % mit acht weiteren Wertpunkten innerhalb dieser Spanne verwendet.
- Für US-Small-Caps und FINRA-Markt-Indizes gelten Stresstest-Parameter von plus/minus 10 % (sowie acht weitere Punkte innerhalb der Spanne).
- Für breit angelegte Indizes und Wachstumsindizes wird als Stresstest-Parameter ein Rahmen von plus 6 % und minus 8 % mit acht weiteren Punkten innerhalb dieser Spanne verwendet.
- Ein marktbasierter Stresstest der Basiswerte basierend auf der historischen Entwicklung der Bloomberg-Kursdaten.
- Für breit angelegte Indizes wird der Faktor der implizierten Volatilität um 75 % erhöht und um 75 % gesenkt.
- Für alle anderen Klassen wird die implizierte Volatilität um 150 % angehoben und um 150 % reduziert
Zusätzlich zu den vorstehend genannten Stresstest-Parametern werden die folgenden Mindestanforderungen angewendet:
- Für Klassen mit großen Einzelkonzentrationen wird für die Position mit dem Konzentrationsrisiko eine Margin-Anforderung von 30 % angewendet.
- Erhoben wird eine Mindestgebühr pro Kontrakt von 0,375 USD multipliziert mit dem Index.
- Für OTCBB-, Pink-Sheet- und Low-Cap-Aktien gelten unter Portfolio-Margin-Bedingungen die gleichen Sondermargin-Anforderungen wie bei der Reg-T-Methode.
- Der Ersteinschuss beträgt 110 % des Mindesteinschusses.
Alle vorstehend aufgeführten Stresstests werden durchgeführt. Der so ermittelte Worst-Case-Verlust entspricht der Margin-Anforderung für diese Klasse. Dann werden die Standardkorrelationen zwischen Klassen innerhalb eines Produkts als Offsets verrechnet. Innerhalb der Produktgruppe breit angelegter Indizes wird beispielsweise ein Offset von 90 % zwischen dem SPX und dem OEX gewährt. Zuletzt werden auch Standardkorrelationen zwischen Produkten als Offsets angewendet. Zwischen breit angelegten Indizes und Small-Cap-Indizes würde beispielsweise ein Offset von 50 % angesetzt. Bei Aktien und Single-Stock-Futures sind Offsets nur innerhalb einer Klasse gestattet und nicht zwischen Produkten und Portfolios. Wenn alle Offsets verrechnet sind, werden alle Wort-Case-Verluste kombiniert und der resultierende Wert entspricht der Margin-Anforderung für das Konto. Eine vollständige Liste aller Produkte und Offsets finden Sie im Anhang unter Produktgruppen und Stresstest-Parameter am Ende dieses Dokuments.
Dank unseres echtzeitbasierten Intraday-Marginsystems können wir für Portfolio-Margin-Konten Day-Trading-Marginregeln auf Basis des in Echtzeit ermittelten Eigenkapitals anwenden. So können Trader in Pattern-Day-Trading-Konten stets auf Basis ihrer vollen, in Echtzeit bemessenen Kaufkraft handeln.
Aufgrund der hohen Komplexität der Portfolio-Margin-Berechnungen wäre eine manuelle Berechnung der Margin-Anforderungen äußerst schwierig. Kundinnen und Kunden, die an der Nutzung der Portfolio-Marginoption interessiert sind, empfehlen wir die Nutzung unserer Portfolio-Margin-Demoversion der TWS. Diese Demoversion veranschaulicht die Auswirkungen der Portfolio-Margin-Methode in verschiedenen Szenarien.
Klicken Sie hier, um die Liste der Produktgruppen und Offset-Parameter der OCC einzusehen.
USA – Zusätzliche Margin-Anforderungen
Für Personen mit Wohnsitz in den USA:
Folgen Sie den Links, um weitere Margin-Anforderungen einzusehen:
SSF – Single Stock Futures (Einzelaktien-Futures)
Sie können Ihre Standorteinstellungen ändern, indem Sie hier klicken.
Offenlegungen
- Die Mindestgebühr beträgt 2,50 USD pro Aktie des Basiswerts. Das Minimum kommt für die Tagesendberechnung der Reg-T-Anforderungen nicht zur Anwendung.
- Für gehebelte Optionen: Minimum (20 % × Hebelfaktor, 100 %).
- Für gehebelte Optionen: Minimum (15 % × Hebelfaktor, 100 %).
- Für gedeckte Basket-Calls (Short-Basket-Call, Long-Position für enthaltene Aktien) gilt die Margin-Anforderung für alle Aktien, die Bestandteil dieser Strategie sind.
- Für bestimmte Optionen, die ähnlich wie Terminkontrakte funktionieren (z. B. VIX-Indexoptionen), gelten besondere Spread-Regeln. Folglich können für diese Optionen höhere Margin-Anforderungen gelten als für reguläre US-Aktienoptionen. Kundinnen und Kunden wird nahe gelegt, ihr Paper-Trading-Konto zu nutzen, um Optionsspreads zu simulieren. So lässt sich die aktuelle Margin für den jeweiligen Spread in Erfahrung bringen.
- Falls eine Optionskombination so zusammengestellt wird, dass eine bestimmte Strategie zum gegebenen Zeitpunkt „optimal“ ist, kann die Strategie bis zur Kontoneubewertung bestehen bleiben, auch wenn sie nicht die optimale Strategie bleibt. Eine Neubewertung findet statt, sobald sich die Position für das entsprechende Symbol verändert. Falls sich die Position nicht verändert, erfolgt am Ende des Handelstags eine Neubewertung.
- Die unternehmenseigenen Margin-Anforderungen von IBKR können höher als regelbasierte Margin-Anforderungen sein.